Die Hundeerziehung ist eine anspruchsvolle Aufgabe und erfordert viel Know-how, Engagement und Geduld. Gerade unerfahrene Hundehalter haben mitunter Probleme damit, ihre Hunde richtig zu erziehen. Schon bei Welpen sollte mit der Ausbildung begonnen werden. Allerdings erfolgt bei den kleinen Hunden die Erziehung zunächst auf spielerische Weise.
Ganz junge Hunde sind bereits lernfähig und nehmen täglich neue Eindrücke auf. Deshalb ist es wichtig, sie behutsam mit unterschiedlichen Reizen zu konfrontieren, zum Beispiel mit Artgenossen, fremden Menschen, Kindern, Autos und Radfahrern, damit sie später angemessen auf ihre Umwelt reagieren. Bewährt hat sich der Besuch einer Welpenschule. Hier lernen die Kleinen viel Wichtiges für ihr späteres Leben und haben im Rahmen von Welpenspielstunden ausreichend Kontakt zu anderen Junghunden.
Für die Erziehung eines Hundes ist es aber nie zu spät. Auch ältere Tiere, denen es an Grundgehorsam mangelt, die ängstlich oder aggressiv sind, und sogar so genannte Problemhunde können von einer professionellen Erziehung profitieren. Erfahrene Hundetrainer erzielen oft überraschende Erfolge. Allerdings können nur wirklich gute Resultate erzielt werden, wenn sich auch die Hundehalter aktiv am Training beteiligen. Sie müssen lernen, Fehler im Umgang mit dem Vierbeiner zu vermeiden und sie müssen verstehen, wie ihr Hund in bestimmten Situationen reagiert. In allen Regionen Deutschlands gibt es mittlerweile Hundeschulen. Oft können Tierärzte, Tierheimmitarbeiter oder Beschäftigte in Tierhandlungen Auskunft darüber geben, wo eine Hundeschule in Wohnortnähe besucht werden kann.
Relevante Begriffe: Hundeerziehung, Welpenschule, Welpenspielstunden, Hundetrainer, Hundeschule, Problemhunde.
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