Leider ist es nach wie vor noch traurige Realität, dass Tierhalter, die sich mit der Pflege ihres Tieres überfordert sehen oder keine Lust und keine Zeit haben, sich um ihr Haustier zu kümmern, Vierbeiner einfach aussetzen. Oft erleidet ein Tier dadurch erhebliche, kaum wieder gutzumachende seelische Schäden. Werden ausgesetzte Hunde oder Katzen gefunden, kommen sie in ein Tierheim, wo sie vorerst versorgt und medizinisch betreut werden und in Sicherheit sind. Allerdings können Tierheime keinen Ersatz für ein gutes Zuhause bieten. Oft sind die Heime überfüllt und die Mitarbeiter haben mit der Pflege und Versorgung der Heimbewohner so viel zu tun, dass Streicheleinheiten und individuelle Zuwendung zu kurz kommen.
Tierheime sind auch Sammelstationen für entlaufende Tiere. Wird also der eigene Hund vermisst oder die Katze, sollten sich Tierhalter zunächst an regionale Tierheime wenden. Selbst wenn das Haustier noch nicht im Tierheim abgegeben wurde, können die Mitarbeiter oft hilfreiche Ratschläge bei der Suche geben, mitunter unterhalten sie sogar eigene Tiersuchdienste.
Familien, die sich ein Haustier anschaffen möchten, finden häufig im Tierheim einen geeigneten vierbeinigen Freund. In aller Ruhe können sich die zukünftigen Halter mit dem Haustier vertraut machen und entscheiden, ob die individuellen Voraussetzungen gegeben sind, um dem Tier ein angemessenes Zuhause zu bieten. Während der Eingewöhnungsphase stehen die Tierheimmitarbeiter den neuen Herrchen und Frauchen hilfreich zur Seite.
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